WÜRZBURG

Anti-Coronavirus: Diese Weine schmecken auch zu Hause besonders gut

Only truly connoisseur can feel fragrance
Weintrinken in geselliger Runde macht am meisten Spaß. Doch auch in Krisenzeiten müssen Weintrinker nicht auf einen guten Schoppen verzichten.   Foto: YakobchukOlena (iStockphoto)

Den beliebten Brückenschoppen auf der Alten Mainbrücke in Würzburg. Das Gläschen in der Kneipe in der Stadt. Ein guter Tropfen in der Beiz im Weinberg. Gute Gespräche bei lachender Sonne. In Zeiten von Corona muss dieser Genuss in geselliger Runde ausfallen. Auf einen guten Wein müssen Sie deshalb noch lange nicht verzichten – im Gegenteil.

Für Sie haben wir Weinvorschläge für die Corona-Quarantäne zusammengestellt, die europa- und weltweiter Zusammenhalt aus dem Weinglas bedeuten. 

Wein von daheim: Der Heimat-Schoppen

In Franken und für den Franken kann es nur einen Wein geben: Den Silvaner. Wohl kaum eine andere Rebsorte steht so sehr für fränkischen Weingenuss wie dieser. Und ganz ehrlich: Wer einen schönen Schluck nimmt und die Augen schließt, der steht gedanklich schnell wieder mit einem Bein im Wengert bei Volkach, Randersacker oder Thüngersheim. Oder auf der Alten Mainbrücke in Würzburg. 

Wein-Zusammenhalt: Der Solidaritäts-Schoppen

Wie wäre es mit einem guten Italiener? Statt des Silvaners darf es ruhig auch die italienische Variante sein, der Pinot Grigio. Genauso geht auch ein Rotwein, zum Beispiel ein Negro Amaro, ein absolut entdeckenswerter Tropfen aus Apulien. Dazu noch ein grüner Traminer – und man hat die Farben der italienische Flagge (grün-weiß-rot) zusammen. Ein kleiner Hinweis: Bitte nicht an einem Abend alleine die Fahne zurecht trinken.

Wenn man dann noch das Fenster öffnet, hört man vielleicht, wie die Italiener in ihrer Heimat gemeinsam gegen die Corona-Einsamkeit singen. So stößt man im Geiste mit ihnen auf eine bessere Zukunft an.

Genussreise: Der Urlaubs-Wein

El espiritu del Vino! Nicht nur die Spanier feiern den Geist des Weines! Klar, der Deutschen liebstes Urlaubsland ist: Spanien. Und der Wein von der iberischen Halbinsel ist keinesfalls zu verachten! Warum also nicht die Corona-Quarantäne nutzen, um mal einen Spanier im Weinglas zu begrüßen? Beispielsweise einen Rioja. Das Weinbaugebiet am Oberlauf des Ebro in Nordspanien gehört zu den bedeutendsten Europas und hat über 60.000 ha Anbaufläche. Als Böden überwiegen weißer Kalk und rotgrauer Lehm.

Oder Sie reisen per Gaumengenuss auf die beliebteste Insel der Deutschen: Mallorca. Der Sangria ist alles andere als ein schlechter Wein. Und er verdient es schon immer nicht aus Eimern am Strand, sondern zivilisiert aus einen Weinglas getrunken zu werden. Wenn da trotz Corona kein Urlaubs-Feeling aufkommt!

Wein verbindet: Der Freundschafts-Schoppen

Frankreich und Deutschland verbindet eine enge und intensive Freundschaft, gerade in der Coronakrise. Wie wäre es also mit einem Freundschaft-Schoppen? Egal ob ein Bordeaux oder ein Merlot: Ein französischer Rotwein ist ein besonderer Genuss. Auf die Freundschaft kann man schließlich nicht oft genug anstoßen! Zumal die Stadt Würzburg und Caen sowie der Bezirk Unterfranken mit dem Departement Calvados seit Jahrzehnten eine feste Freundschaft pflegen. Viola! A votre…!

Mit Wein um die Welt: Der Globus-Schoppen

Wer in Corona-Zeiten nicht auf eine Weltreise verzichten möchte, der hat (wein- und genusstechnisch gesehen) viele Möglichkeiten. Bis ans andere Ende der Welt kann man zum Beispiel mit einem Cabernet Sauvignon aus Australien oder Neuseeland reisen. Oder mit einem Syrah aus Chile. Wer lieber Weißwein bevorzugt, der sollte die Corona-Quarantäne nutzen, um einen Riesling aus den USA zu testen. Ob der dann besser schmeckt als sein Pendant von der Mosel, können Sie selbst entscheiden. 

Welcher Wein auch immer Ihren Geschmack trifft: Hoffentlich können wir bald wieder gemeinsam im mainfränkischen Wengert oder in Würzburg auf der Alten Mainbrücke schöppeln! Bis dahin: Auf Ihre Gesundheit! Prost!

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