Würzburg

Weinfest im Schatten des Weltkulturerbes Residenz

Exzellente Weine verkosten mit der Würzburger Residenz im Hintergrund: auf dem Hofgartenweinfest.   Foto: Silvia Gralla

Schöppeln in barocker Kulisse, Genuss unter freiem Himmel in einem der größten und schönsten Gärten Würzburgs. Seit 1974 ist es einer der Klassiker der Weinfeste in der Stadt: Das Hofgarten-Weinfest. Und das in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums von Würzburg. Im malerischen Hofgarten der Residenz (www.residenz-wuerzburg.de) lädt der Staatliche Hofkeller zum besonderen Weinerlebnis. Im Schatten der großen Bäume und am Rande des großen Brunnens lässt es sich auf Bänken und an Tischen genauso gut schöppeln, wie unter den vielen Sonnenschirmen und an Stehtischen. Dieses Weinfest bietet ein ganz besonderes Flair, verzaubert mit seiner Mischung auf Weingenuss und barocker Umgebung.

Wer rechtzeitig kommt, hat einen der schönsten Sitzplätze der Stadt

Mit die schönsten Plätze in der Stadt.   Foto: Silvia Gralla

Das Hofgarten-Weinfest ist weit über die Grenzen Würzburgs hinaus bekannt und erfreut sich seit Jahren immer größerem Zuspruch. Geöffnet ist es an allen Tagen von 16 Uhr bis 24 Uhr (Ausschankschluss ist um 23:30 Uhr). Damit ist es eines der Würzburger Weinfeste, die am längsten geöffnet sind. Allerdings empfiehlt es sich, nicht viel später als 18 Uhr den Residenzgarten anzusteuern. Es sei denn, man legt keinen Wert auf einen Sitzplatz. Die sind zum einen begrenzt, zum anderen natürlich heiß begehrt. Viele Einheimische etwa nutzen das Hofgarten-Weinfest etwa, um mit Arbeitskollegen oder Freunden den Tag mit einem leckeren Glas Wein und einer Kleinigkeit zu Essen ausklingen zu lassen. Aber auch viele Touristen steuern das Fest gezielt an, oder bemerken beim Besuch des angrenzenden Weltkulturerbes Residenz, welch Genuss sich nicht nur für Augen, sondern auch für den Gaumen bietet.

Guter Wein und gute Gespräche

Ausgeschenk werden auf dem Hofgarten-Weinfest natürlich Weine aus Franken, genauer Tropfen des staatlichen Hofkellers. Die gibt es im Glas (mit Pfand) oder in der Flasche. Wer nicht nur Durst sondern auch Hunger hat, kann sich verschiedenen kleinere Gerichte kaufen. Außerdem gibt es an allen Tagen Live-Musik, die freilich so dezent spielt, dass sich die Gäste ungestört unterhalten können. Denn was gibt es auf einem Weinfest Schöneres als bei einem guten Tropfen über Gott und die Welt zu schwätzen.

Weiterer Höhepunkt für Genießer: Weinprobe im Residenzkeller

Eine atemberaubende Kulisse bietet die Residenz beim Hofgartenweinfest.   Foto: Silvia Gralla

Wer vom Weingenuss unter freiem Himmel im Schatten der großen Bäume des Residenz-Parks noch nicht genug hat in Sachen Weingenuss in besonderem Ambiente, dem sei – am besten am nächsten Tag – noch ein besonderer Ort in unmittelbarer Nähe ans Genießer-Herz gelegt: Eine Weinprobe in den weitläufigen Gewölbekellern unterhalb des Weltkulturerbes Würzburger Residenz. Tief in deren Innern erstrecken sich die weitläufigen und labyrinthisch verschlungenen Kellergänge des ehemaligen “Fürstbischöflichen Hofkellers”. In dieser einmaligen Umgebung bietet der staatliche Hofkeller – übrigens eines der größten deutschen Weingüter überhaupt – sowohl Kellerführungen als auch Weinproben im Kerzenschein an. Ein außergewöhnliches Erlebnis, das jeden Würzburg-Besuch krönen kann.

Vier Weingüter öffnen ihre Tore bei der Nacht der offenen Weinkeller

Selbst lange nachdem sich die milden Sommerabende verabschiedet haben, darf weiterhin Wein geschlürft werden. Auch wenn die Weinfeste im Freien vorbei sind, geht es bei der Nacht der offenen Weinkeller im November unter der Erde weiter. Neben dem Weingut am Stein öffnen auch das Juliusspital, der Staatliche Hofkeller und das Weingut Bürgerspital ihre Keller. Umgeben von großen, schweren Holzfässern erleben die Besucher ein einzigartiges Ambiente bei stimmungsvoller Beleuchtung. Erlesene Weine und einzigartige Musik kommen hier nicht zu kurz.