EIBELSTADT

Eibelstadt feiert nicht eins, sondern gleich zwei Weinfeste

Das Eibelstadter Weinfest am 14. Juli 2018.   Foto: Silvia Gralla

Über die Tradition geht im Weinörtchen Eibelstadt nichts. Und wenn die Tradition verspricht, dass in den Sommermonaten im historischen Städtchen gleich zwei Weinfeste stattfinden, dann ist das auch so. Wie besagt es schon ein altes, für diesen Zweck frei erfundenes, Sprichwort: Zwei Weinfeste sind schließlich besser als keins. Auf dem historischen Marktplatz der Stadt im Maindreieck werden dann die Traubentropfen ausgeschenkt, die auf dem Muschelkalkboden rund um Eibelstadt perfekt gedeihen.

Vom Silvaner bis hin zu Raritäten wie dem Albalonga

Auf dem örtlichen Kapellenberg, der Mönchsleite oder dem Sonnenstuhl wachsen dabei ganz unterschiedliche Rebsorten. Neben Klassikern wie dem fränkischen Silvaner, der Rebsorte Müller-Thurgau oder auch der roten Domina-Traube sprießen in Eibelstadt auch Raritäten wie Albalonga oder spezielle Cabernets.

Die Weine, die bei den beiden Eibelstadter Weinfesten fließen, wachsen ausschließlich auf über 200 Millionen Jahre altem Muschelkalk – einem durchaus fruchtbaren Untergrund. Dieser Boden ist zwar schwer zu bewirtschaften, belohnt die Mühen der erfahrenen Winzer allerdings durch seine ausgewogene Mineralik.

In diesem Weinzentrum Frankens mit seinen zehn Weingütern begrüßen der 1. FC Eibelstadt und die Freiwillige Feuerwehr Eibelstadt jeweils auf ihren Weinfesten tausende Gäste aus nah und fern. Vor der traumhaften Kulisse des über 1.200 Jahre alten Örtchens wird dann nach Herzenslust geschöppelt. Ob rot oder weiß gekeltert, Eibelstadt baut eine große Bandbreite ganz unterschiedlicher Rebsorten aus. Diese können dann auf den beiden Weinfesten noch vor Ort verköstigt werden. Natürlich darf hier die prominenteste Rebe der Region nicht fehlen: der Silvaner.

Zu späterer Stunde wird der Marktplatz zum Party-Areal erklärt.   Foto: Silvia Gralla

Aber nicht nur ein gediegenes Achtele bringt die Besucher an den beiden Weinfest-Wochenenden in Stimmung sondern auch die Musik: Schunkelgarantie wird dann auch direkt mit dem nächsten Schoppen serviert. Zu späterer Stunde wird es mit Partykrachern auf der Bühne des Weinfests auch mal etwas ausgelassener.

Eibelstadt bietet eine gute Anbindung durch Bus und natürlich mit dem eigenem Auto

Eibelstadt ist sowohl per Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln günstig zu erreichen. Das Städtchen im Landkreis Würzburg liegt direkt an der Bundesstraße 13 und ist auch über die Autobahn 3 / Abfahrt Würzburg-Randersacker in kürzester Zeit zu erreichen. Nur etwa zwei Kilometer ist die Autobahn entfernt. Die Parksituation ist zur Weinfestzeit innerorts natürlich ein Problem. Weichen Sie daher besser auf umliegende Parkplätze, beispielsweise den Parkflächen am Main aus. Innerhalb von fünf Minuten erreichen Sie dann zu Fuß den Ortskern des mainfränkischen Städtchens.

Unser Tipp: Eibelstadt ist vor allem aus Würzburg gut mit dem Bus zu erreichen. Wer sich für die öffentlichen Verkehrsmittel entscheidet, spart sich nicht nur die Parkplatzsuche, sondern darf sich ohne (verkehrsrechtliche) Bedenken auch einen Wein mehr genehmigen.