Weitere Minuten später war das Dorf zwischen Bad Kissingen und Hammelburg bereits mit zahlreichen Fahnen geschmückt, ein großes Willkommensschild hing über dem Hof des Weinguts Keller und zahlreiche Menschen warteten auf die Ankunft der Siegerin in ihrem Heimatort.
Rauschender Empfang für die neue Weinkönigin: Die strahlende Melanie Unsleber wird in ihrem Heimatort von vielen begeisterten Ramsthalern empfangen.
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| Bild/Autor: Foto: Charlotte Wahler |
Aber nicht nur Ramsthaler warteten, auch zahlreiche überregionale Medienvertreter wollten die triumphale Heimkehr aufzeichnen. Sie vermittelten den Wartenden eine Ahnung davon, was auf ihre Prinzessin Melanie im kommenden Jahr wartet: Blitzlichtgewitter und Drängeln um die schöne Repräsentantin des Frankenweins.
Rund zwei Stunden später kam sie, strahlend schön und glücklich. Blitzlichtgewitter, Mikrofone und Gedrängel um die erste Weinkönigin des Fränkischen Saaletals. Die zahlreichen Fans, Freunde und Familienmitglieder, die die Wahl im Regentenbau miterlebt, nein, mitgefiebert hatten, leuchteten ebenso vor Glück. Und erzählten von der Spannung, von der i-Phone-Frage, von der Stichwahl und dass Melanie souverän und aufgeregt und charmant und eben die Beste gewesen sei.
Sichtlich gerührt war auch Bürgermeister Franz Büttner, der die Krönung als Höhepunkt seiner Laufbahn bezeichnete. Er dankte Königin Melanie für diese große Freude, übte sich sogar im Hofknicks und überreichte ebenso Blumen wie Landrat Thomas Bold. Dieser bezeichnete die Krönung Melanies als großen Sieg für die Region, als Höhepunkt der bisherigen Entwicklung des Saaletals und äußerte seine Überzeugung, dass sie den guten Ruf des Frankenweins bestens vertreten könne. Adolf Keller, Mentor und Vorsitzender des Weinbauvereins, holte die Glücklichen von Wolke neun auf Wolke sieben: „Davon haben wir 40 Jahre lang geträumt! Und jetzt geht aber die Arbeit erst los!“
Königliche Freude im trauten Familienkreis: Sonja Unsleber, Melanie Unsleber, Bürgermeister Franz Büttner (am Nebentisch), Alexander Unsleber, sowie die Eltern Christina und Reinhard Unsleber.
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Auch der Hammelburger GWF-Chef Matthias Büttner und die Hammelburger Weinprinzessin Julia Schäfer äußerten ihre Freude und Rührung. „Ganz Hammelburg freut sich mit!“, so Büttner. Eine große Ausstrahlung werde ihre überregionale Arbeit auch immer auf den Saaletalwein werfen.
Unsleber dankte ihrer Familie, ihren Freunden und Ramsthaler Unterstützern mit leuchtenden Augen. Gezittert wie Espenlaub habe sie, diese Gefühle könne sie nicht beschreiben. Besonders freue sie sich aber auch über den rührend schönen Empfang zu Hause. An diesem Samstag feiert ganz Ramsthal weiter: mit einem Festumzug um 17 Uhr durch das Dorf mit anschließendem Empfang im Sportheim für alle Bürgerinnen und Bürger.