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Heimsieg für Melanie Unsleber

Die neue Fränkische Weinkönigin: Melanie Unsleber aus Ramsthal nach der Wahl in Bad Kissingen.
© Foto: Siegfried Farkas

Die neue Fränkische Weinkönigin: Melanie Unsleber aus Ramsthal nach der Wahl in Bad Kissingen.
Bild/Autor: Foto: Siegfried Farkas

Zum ersten Mal in Bad Kissingen und zum ersten Mal eine Siegerin aus dem Landkreis Bad Kissingen: Die Wahl der neuen Fränkischen Weinkönigin im Regentenbau des einstigen Weltbads geriet zur doppelten Premiere. Als Nachfolgerin von Anna Saum aus Großlangheim wählten gut 100 Stimmberechtigte am Donnerstag Melanie Unsleber aus Ramsthal. Die 24-jährige Studentin der Betriebswirtschaftslehre setzte sich in der Stichwahl gegen Mitfavoritin Karoline Wallrapp aus Theilheim durch.

Die Sache mit dem iPhone

Es sind die schwierigen Momente des Lebens, in denen sich entscheidet, ob man Weinkönigin wird oder Weinprinzessin bleibt. Für Melanie Unsleber aus Ramsthal im Landkreis Bad Kissingen war dieser Moment gekommen, als sie sich am Donnerstag bei der Wahl der neuen Fränkischen Weinkönigin einer Frage aus dem Publikum stellen musste.

Um ein sogenanntes App ging es da. Ein Programm, das auf dem iPhone für Frankenwein wirbt. Und das, obwohl sie vorher erklärt hatte, sich mit solchen Dingen eher wenig auszukennen. Dass sie dennoch eine treffende Antwort gab, machte den gut 100 Wahlberechtigten klar: Diese junge Frau findet auch für andere schwierige Situationen eine Lösung.

Es war zwar ein Heimsieg für die Ramsthalerin. Aber es war kein Start-Ziel-Sieg. Alte Weinköniginnen-Wahl-Hasen im Publikum attestierten Melanie Unsleber eine gewisse Nervosität zu Beginn und ein starkes Aufholen in der Mitte. Ohne den entscheidenden Moment kurz vor Schluss hätte es vielleicht nicht ganz gereicht. Schließlich war die Konkurrenz schon zahlenmäßig ziemlich stark.

Aber Qualität setzt sich durch, sagten wiederum die alten Hasen. Im ersten Wahlgang unterstütze man die Kandidatin aus dem eigenen Ort. Im zweiten die Beste.

Insgesamt sechs Kandidatinnen hatten Artur Steinmann, der Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes sowie Nicole Then und Axel Robert Müller, die Moderatoren des Nachmittags, vorgestellt. Neben Melanie Unsleber und Karoline Wallrapp, die schon beim Online-Voting auf mainpost.de über Wochen die beiden ersten Plätze belegten, waren dies: Verena Waigand (23) aus Erlenbach am Main, Nicole Weissenseel (23) aus Traustadt, Franziska König (23) aus Randersacker und Melanie Schmitt (23) aus Nordheim.

Bevor Melanie Unsleber als neue Repräsentantin des Frankenweins eine Amtszeit antritt, die zumindest bei ihrer Vorgängerin Anna Saum, das „wohl aufregendste und spannendste Jahr meines Lebens war“, wird sie daheim in Ramsthal das aufregendste und spannendste Fest mitfeiern müssen, das der kleine Weinort seit langer Zeit gesehen hat. Bürgermeister Franz Büttner jedenfalls hob die Wahl auf eine Ebene mit einem anderen historischen Ereignis. „Wir sind Weinkönigin“, sagte er in Anlehnung an ähnlich hymnische Reaktionen bei der Wahl von Papst Benedikt XVI. Wein ist in Franken wohl fast eine Religion.


Wahl der Weinkönigin: Im Regentenbau in Bad Kissingen stellten sich sechs junge Frauen der Jury: (von links) Verena Waigand, Manuela Schmitt, Franziska König, Melanie Unsleber, Karoline Wallrapp und Nicole Weissenseel.
Bild/Autor: Foto: Siegfried Farkas
 

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