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Wer wird fränkische Weinkönigin?


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Von der Hammerwerferin zur Fränkischen Weinkönigin. Karoline Wallrapp aus Theilheim will es wissen. Dass sie das Zeug dazu hat, den Königsthron zu besteigen, zeigte sie bereits in ihrer zweijährigen Amtszeit als Theilheimer Weinprinzessin. Aus dieser Zeit nimmt sie unvergessliche Erlebnisse mit. Sie traf viele Menschen und kam auch mit Leuten ins Gespräch, die Otto-Normalbürger sonst nicht kennenlernen.

So waren hochrangige Politiker von der Partie wie auch das Komödianten-Duo Waltraud und Mariechen oder die Schwester von Barack Obama. Mit einem Lachen fügt Karoline hinzu, dass sie sich nun auch besser in der Region auskenne. Unzählige Male habe sie sich auf dem Weg zu Veranstaltungen verfahren und verzweifelt ihren Vater angerufen. „Ich weiß nicht mehr, wo ich bin“, flehte sie am Telefon um Hilfe.

Schon als Kind half Karoline bei Freunden und Bekannten bei der Weinlese mit. Sie findet Wein einfach „superinteressant“. Außerdem gehöre noch viel mehr dazu, nämlich Kultur, Gastronomie und Tourismus. Für Karoline ist Franken auf einem guten Weg. Als Fränkische Weinkönigin möchte sie diesen weiter gehen und den Frankenwein auch außerhalb Deutschlands bekannt machen. In ihrer Zeit als Weinprinzessin lernte Karoline viele nette und vor allem hilfreiche Winzer kennen. Nun möchte sie ihnen dies zurückgeben und die fränkischen Winzer stärken.

Schon vor einem halben Jahr begann die 22-jährige Karoline mit den Vorbereitungen für die Wahl zur Fränkischen Weinkönigin im März. Sie besuchte einen Sensorik-Kurs, Weinmessen sowie Winzer und Weingüter. Durch ihr Studium für das Grundschullehramt ist es Karoline gewohnt, vor Publikum zu sprechen. Der Kontakt und Umgang mit Menschen stellt eine wichtige Säule in Karolines Leben dar. Sie ist Gruppenleiterin der KjG Theilheim und betreut Kinder- und Jugendfreizeiten. Darüber hinaus führt sie durch Weinproben und jobbt in einem Café in Würzburg.

Lange Jahre war Karoline zudem aktive Sportlerin. Stolz berichtet sie von ihrem unterfränkischen Rekord im Hammerwerfen, den sie immer noch hält. Hammerwerfen sei einfach ihr Sport gewesen. Doch 2004 musste sie aufgrund eines Bandscheibenvorfalles aufhören. Danach kickte Karoline bis 2008 in einer Frauenfußballmannschaft.

Zum Entspannen genießt Karoline gern ein Glas Wein mit Freunden. In den letzen Jahren habe sie schon viele ihrer Bekannten zum Wein „bekehrt“. Karoline findet Wein habe einfach mehr Stil als Bier. Am liebsten mag sie fruchtige und frische Weißweine, wie etwa den blauen Silvaner aus Theilheim. Eine echte Rarität wie sie sagt.

Die zweite Kandidatin aus dem Landkreis Würzburg ist Franziska König aus Randersacker. Sie ist die erste Weinprinzessin von Randersacker und will nun auch Fränkische Weinkönigin werden. Die besten Voraussetzungen dafür bringt sie mit, denn sie gehört zur fünften Generation einer Winzerfamilie. Schon als Kind half die 23-jährige im elterlichen Weingut mit. Man glaubt ihr auch sofort, wenn sie sagt, es lasse einem nicht mehr los, die Entstehung eines Weines zu verfolgen.

Als Weinkönigin will Franziska das fortführen, was sie als Weinprinzessin begonnen hat: Ihre Leidenschaft für den Wein weitergeben und den Menschen die Weinkultur und den Weingenuss vermitteln, auch über die Region und Deutschland hinaus.

„Der Frankenwein ist vielfältig und spannend, eine unendliche Geschichte die immer wieder neu entdeckt werden will. Auf diese Reise will ich alle Menschen als Fränkische Weinkönigin mitnehmen“.

Franziska beschreibt sich selbst als jemanden, der sich mit vollem Herzblut einsetzt, wenn sie etwas erreichen will. Das zeigte sie als sie im November 2008 zur ersten Weinprinzessin von Randersacker gewählt wurde. Da sie keine Vorgängerin hatte, musste sie erst auf sich aufmerksam machen. Und das hat sie geschafft. So füllen seit der Krönung viele Termine ihren Kalender. Doch für Franziska kann es gar nicht genug sein. Ihr war schon fast langweilig, als in den vergangen Monaten, bedingt durch die Jahreszeit, weniger Termine anstanden. Dafür ist ihre Freude auf die kommenden zwei Monate bis zur Wahl aber umso größer.

Schon als kleines Kind fand Franziska Weinprinzessinnen faszinierend. Gemeinsam mit ihrer Oma betrachtete sie damals Bilder der Prinzessinnen in der Zeitung. Den Beschluss, nun für das Amt als Fränkische Weinkönigin zu kandidieren, kam allerdings spontan über Nacht. Franziska sagt, sie wusste einfach, dass es das richtige für sie sei. Seitdem bereitet sie sich auf die Wahl im März vor.

Im Leben außerhalb der Weinprinzessin ist Franziska Erzieherin im Kindergarten St. Paul in Heidingsfeld. Franziska liest gerne historische Romane und verbringt beim Wandern und Inliner fahren viel Zeit in der Natur. Um sich zu entspannen spaziert sie durch die heimischen Weinberge und genießt die Landschaft bei einem Buch und gerne auch mit einem Glas Wein.

Hier alle Kandidatinnen im Video-Interview:


     

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