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Fränkische Weinkönigin: Viele Bewerbungen


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Im prachtvollen Regentenbau in Bad Kissingen müssen sich die Kandidatinnen bei der Wahl am 11. März einer Jury stellen und ihr Fachwissen bei Fragen rund um den Weinbau beweisen. Die 22 bis 23 Jahre alten Frauen haben bereits Erfahrungen als Weinprinzessinnen. Wer die Wahl gewinnt, wird turnusgemäß Nachfolgerin von Anna Saum (Großlangheim, Kreis Kitzingen).

Als 55. Weinkönigin wird die Siegerin den Frankenwein anschließend ein Jahr lang im In- und Ausland repräsentieren. Folgende Frauen treten nach Angaben des Verbandes bei der Wahl an:
  • Franziska König aus Randersacker (Kreis Würzburg): Sie ist die erste Weinprinzessin Randersackers. Der Weinbau hat Tradition in ihrer Familie. In ihrer Freizeit hilft sie mit im elterlichen Weingut. Franziska König arbeitet als Erzieherin im Kindergarten in Würzburg-Heidingsfeld. Ihre Hobbys: Wandern, Inlinerfahren und Lesen in der Natur.

  • Manuela Schmitt aus Nordheim (Kreis Kitzingen): Die amtierende Nordheimer Weinprinzessin (23 Jahre) kennt die Arbeiten im Weinberg und Keller schon von klein auf aus dem elterlichen Weingut. Sie hat früh den Kontakt zu den Kunden ihrer Eltern gesucht und die Vermarktung des Frankenweins begleitet. Trotzdem hat sie nach der Schulausbildung einen ganz anderen Berufsweg eingeschlagen und eine Lehre als Malerin und Lackiererin gemacht. Augenblicklich ist sie in der Getränkeabteilung eines Marktes tätig. Ihre Hobbys: Inlineskates, Skifahren und Freunde treffen.

  • Melanie Unsleber aus Ramsthal (Kreis Bad Kissingen): Seit 2006 ist Melanie Unsleber (23) Weinprinzessin in Ramsthal. In Kürze wird sie ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre beenden, das sie sogar nach Rio de Janeiro geführt hat. Wenn Sie Freizeit hat, geht Sie gerne auf den Fußballplatz, um ihre Mannschaft anzufeuern. Außerdem kocht sie gerne. Auch ein gutes Buch kann sie begeistern.

  • Verena Waigand aus Erlenbach am Main (Kreis Miltenberg): Auch die 22-Jährige ist Weinprinzessin ihrer Heimatgemeinde. Seit ihrer Kindheit sind die Trauben und der Wein fester Bestandteil ihres Lebens, denn das elterliche Weingut ist seit Generationen im Familienbesitz. Nach der Lehre als Weinküferin hat sie 2008 das Studium der Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn begonnen. Ihre Hobbys: Kochen, entspannen, Wein genießen.

  • Karoline Wallrapp aus Theilheim (Kreis Würzburg): Sie repräsentiert seit zwei Jahren die Theilheimer Weine. Die 22-Jährige ist Studentin für das Grundschullehramt. Erfahrungen hat sie auf Weinmessen und bei Weinproben gesammelt. Ihre Hobbys: Wein genießen mit Freunden, Lesen, Gitarre spielen, Jugendarbeit in der KjG, Sport (bis 2004 Hammerwerfen, bis 2008 Frauenfußball).

  • Nicole Weissenseel aus Donnersdorf-Traustadt (Kreis Schweinfurt): Die 23-Jährige war von 2005 bis 2008 Weinprinzessin von Traustadt. Sie ist in einer Winzerfamilie aufgewachsen. Als die Berufswahl anstand, hat sie auch über die Winzerlehre nachgedacht, dann aber doch den Weg der Vermarktung eingeschlagen. Nach ihrer Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel ist sie jetzt in der Energiebranche tätig. Vor wenigen Monaten hat sie das Amt des örtlichen Weinbauvereinsvorsitzenden übernommen.

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