WÜRZBURG

Drei Frauen streben nach der Krone

„Ich möchte Fränkische Weinkönigin werden, um andere von meiner Liebe zum Frankenwein, zu Franken selbst und unseren Traditionen zu begeistern“, sagt die 23-jährige Katharina Prozeller, die in Würzburg Betriebswirtschaft studiert. Ihre Hobbys sind Reisen, Sprachen lernen und Gardetanz. Außerdem engagiert sie sich bei der Feuerwehr, der 1. Karnevalsgesellschaft Elferrat und in der kirchlichen Jugendarbeit.

Auch Kristina Reinhart, 20 Jahre alt, aus Donnersdorf bewirbt sich um die Krone: „Unser Frankenwein ist für mich einzigartig und facettenreich, denn unsere fränkischen Winzer sind kreativ und innovativ“, sagt die Studentin des dualen Studiengangs Bauwesen-Projektmanagement. In ihrer Freizeit spielt sie Saxophon und Querflöte und tanzt.

Auch Christina Schneider, 21 Jahre alt, aus Nordheim möchte gerne Fränkische Weinkönigin werden: „Das Besondere am Frankenwein ist meiner Meinung nach, dass man in jedem Glas Wein die Leidenschaft und das Herzblut unserer Winzer schmecken kann“, sagt die Psychologiestudentin, deren Hobbys Lesen, Schwimmen und Volleyball sind.

Was eine Fränkische Weinkönigin für das Amt mitbringen muss? „Sie muss offen, sympathisch und kontaktfreudig sein, sich mit dem Wein aus der Region gut auskennen, motiviert sein und eine gute Kondition haben, denn es warten bis zu 400 Termine auf sie“, erklärt Hermann Schmitt, Geschäftsführer des Fränkischen Weinbauverbandes.

„Wir freuen uns, dass das Interesse an diesem Amt auch in diesem Jahr wieder groß ist“, sagte Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbands. Bei der Wahl zur 57. Fränkischen Weinkönigin gab es nur eine Kandidatin, Melanie Dietrich aus Fahr (Lkr. Kitzingen) – diese wurde gekrönt. 2015 hatten sich sechs Kandidatinnen der Wahl zur Fränkischen Weinkönigin gestellt. Kristin Langmann konnte sich im ersten Wahlgang durchsetzen.