Behörde: Qualität der fränkischen Weine nimmt zu

Mehr als 90 Prozent der bis zur Jahreshälfte getesteten Tropfen erfüllten die Qualitätskriterien und erhielten die begehrte amtliche Prüfungsnummer, teilte die Regierung von Unterfranken am Dienstag in Würzburg mit. Damit dürfen sie sich fortan Qualitätswein nennen.
Insgesamt hätten die Männer und Frauen, die im Auftrag der Regierung unter anderem Farbe, Geschmack und Geruch der Weine beurteilen, bis Ende Juni 58 Prozent der geschätzten Erntemenge von 47,4 Millionen Litern dem „TÜV“ unterzogen. Davon hätten 90,6 Prozent der überprüften Weine überzeugt.
Im Vorjahreszeitraum seien es mit 88 Prozent etwas weniger gewesen. Anhand der vorgestellten Sorten schlussfolgert die Regierung, dass insbesondere der Rotling sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Gut zwei Millionen Liter des Tropfens, ein Verschnitt von Weißwein- mit Rotweintrauben, hätten bereits den „Wein-TÜV“ durchlaufen.
Das seien 20000 Liter mehr gewesen als im ersten Halbjahr 2007. Aber auch die Nachfrage der Verbraucher nach jungen, frischen Weine halte an. Diese kämen seit Jahren vermehrt unter die Lupe der Tester.